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Im Sommer habe ich meinen 40. Geburtstag gefeiert und die Gäste gebeten, statt Geschenk ein paar Moppen in die Feierkasse zu tun. Ein paar Freunde haben es sich nicht nehmen lassen, dennoch beständig nach einem kleinen Wunsch zu fragen, also habe ich sie gebeten, mir ihre Lieblingsbücher zu schenken und mir auch zu schreiben, warum sie das sind, was sie ihnen bedeuten usw. Das ist für mich eine schöne Gelegenheit, meine Freunde von einer anderen Seite kennenzulernen und durch das Schlüsselloch in ihr Inneres zu blicken. Außerdem bietet es mir die Gelegenheit, neue Bücher zu entdecken, die ich vielleicht nie kennengelernt hätte oder an die ich mich nicht herangewagt hätte. Ich lese relativ monothematisch am liebsten Krimis und Thriller, Sachbücher und Romane auch, aber eben am liebsten blutige Psychothriller, ich komme immer wieder darauf zurück.

Außerdem erhoff(t)e ich mir, wieder mehr zu lesen. Nun, für das erste Buch habe ich von August bis Anfang November gebraucht. Das klingt erstmal lang, ist aber für mich ein Riesenanfang, denn im Jahr 2016 habe ich genau ein Buch gelesen. Und das ausschließlich in Arztwartezimmern. Mein Plan scheint also aufzugehen.