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Unser Wochenende begann an diesem Freitag damit, dass ich den Keks aus der Kita holte und – wie am Vorabend versprochen – mit ihr in den Zoo fuhr. Was bedeutete, dass wir im strömenden Regen durch den Zoo gingen und ihn somit für uns quasi alleine hatten. Bei den Pinguinen war das besonders süß, denn man kann durch das Gehege durchgehen und da halt nix los war, standen die da so tiefenentspannt rum, man hätte sie klauen können. Haben wir natürlich nicht! Wegen der Katzen. Bevor wir zum Auto gingen, gabs für den Keks ein Eis und für mich nen Kaffee, dem Keks taten die Beine weh und sie musste sich etwas ausruhen.
Zu Hause machte ich uns ein Spinatomelette und es hätte ein entspannter Abend zu zweit werden können (der Mann hatte Vereinsgedöns), wenn da nicht dieser abgartige Wutanfall gewesen wäre, der einen epischen Mutter-Tochter-Streit mit Türen knallen, Brüllen, Zurückbrüllen, vertragen und weiter streiten nach sich. Iiiiirgendwann kehrte Ruhe ein und wir sagten uns kurz vor dem Einschlafen, dass wir uns lieb haben „auch wenn wir uns streiten“. Wir vertrugen uns, das ist mir nämlich sehr wichtig. War trotzdem alles doof und ich ging mit schwerem Herzen ins Bett. Aber vorher machte ich noch schnell die Tomatenbutter fürs Kita-Sommerfest.

Am Samstag machte der Gatte mit dem Keks die Einkaufstour und ich packte Taufgeschenke und Geburtstagsgeschenke ein und dann räumte ich auf, duschte und dann mussten wir auch schon fast los, denn das Kita-Sommerfest stand an. Es war zwar Regen angekündigt, aber letzten Endes war es ein kleines Weltuntergangsfest. Aber der Laune tat das keinen Abbruch, denn was ist großartiger, als in knöcheltiefe Pfützen zu springen. Die Oma kam irgendwann, nahm den Keks mit, ich half noch beim Aufräumen und fuhr dann nach Köln, denn die liebe Frau Le Frey (die ich in unter einer Sekunde unglaublich sympathisch fand) hatte mich und andere Twittermädels (@Trudilein, @garfieldine, @Miss Herzenswunsch, @RoselMel) zu ihrer Geburtstagssause  in die witzige Fiffi-Bar eingeladen. Ich freute mich sehr, das Geburtstagskind und die anderen kennenzulernen und finde sie alle großartig und sehr nett.
Nach 3 Stunden, die wie im Flug vergingen, trat ich den Heimweg allerdings schon wieder an, den am nächsten Morgen musste ich früh aufstehen. Auf dem Weg zum Parkhaus spazierte ich durch den Rheinauhafen und konnte mir die Prachtbauten mal endlich aus der Nähe betrachten. Ganz schön schick.

Sonntag morgen war ich tot, sehr totmüde. The Walking Dead. Aber egal. Schnell den Rote-Bete-Salat gebastelt, die Kiste gepackt und dann alle gestriegelt auf zur Kirche, zur Taufe der drei zuckersüßen @pluripara-Kinder. Die Taufe an sich war sehr schön, niemand hat das im Bild festgehalten ;), aber als Taufgottesdienst leider viel zu lang. Trotzdem haben alle Kinder gut durchgehalten.
Das Wetter hat auch Bombe mitgespielt, es war sogar richtig warm zwischendurch. Die Tauffeier war nämlich als großes Picknick angelegt, auf einem Spielplatz und dies erwies sich als großartige Idee. Ich hatte ein schönes Picknick mit dem Keks während wir wunderbar musikalisch begleitet wurden. Denn die Tauffamilie bekam nämlich – neben einer sehr leckeren Tauftorte – ein kleines Konzert geschenkt, das war tatsächlich das I-Tüpfelchen auf diesem Tag. Sehr, sehr schön war das, danke, dass wir ein Teil davon sein durften. Hier kann man das auch nochmal nachlesen.

Nachmittags waren wir dann noch ein bisschen unterwegs, abends gab es leckere Pasta mit Thunfisch und Bohnen und dann gingen die Mädels der Familie zeitig ins Bett. Ich habe – glaub ich – vor 22 Uhr geschlafen. Das war ein sehr volles, aber auch sehr schönes Wochenende.

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