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Das Wochenende begann damit, dass ich den Keks aus der Kita abgeholt habe. Wir sind von dort aus in den Zoo. Schon wieder… ;). Da ich eine gute Nachricht zu feiern habe, verkaufte ich eine Niere, um dem Keks in der Zoo-Gastronomie Eis & Pommes zu spendieren.
Wir sind dann noch eine Runde auf den Spielplatz, eine von uns beiden bekreischte bitterlich, dass das Schmetterlingshaus WIRKLICH geschlossen hat. Wer konnte ahnen, dass Mama recht hat, wenn sie sagt, lass uns erst dahin gehen und DANN schaukeln. Aber, nunja. War trotzdem schön. Abends war es dann sehr kuschelig zwischen uns, der Gatte hatte Ausgang und ich belud, nachdem der Keks eingeschlafen war, das Auto für den am frühen nächsten Morgen anstehenden Ausflug zum Trödelmarkt.

Am Samstagmorgen, als der Wecker um 4.50 Uhr klingelte, hasste ich alles sehr leidenschaftlich. Vor allem mein früheres „Trödeln? Geil, kann ich mitkommen?“-Ich. Ich hasse die Dunkelheit, die Kälte und alle, die noch im Bett liegen. Aber egal, hilft ja nix, wer A sagt und so. Unterwegs klingelt mein Handy, die Pluripara ist dran. Es gab ein Problem bei der Buchung und es sind keine Tische gebucht. Die ja mein Hauptgrund für diesen Trödel sind: Ankommen, auspacken. Aber wir bezirzen die Trödelmenschen und bekommen noch ein paar Tische aufgebaut. Juhu.
Ich bin ganz zufrieden mit meinem Verdienst, aber vor allem mit meinen Mit-Trödlerinen hatte ich ne tolle Zeit. Und sensationelle Neuigkeiten erfahren. Krchkrch. Ich hab auch noch ein Hemd geschrottet, aber diese hübsche Pointe hat die Pluripara bereits sehr treffend dokumentiert.

Zu Hause habe ich mich dann aufgewärmt, wir haben gekocht, mit der Babysitter-Oma gegessen und hatten dann Ausgang. Erst sind wie in die Großmarktkantine, aufn Bierchen und dann zum großartigen Konzert von Jive Mother Mary, einer us-amerikanischen Band. Großartig und schön laut, Rock’n’Roll, Country und noch mehr querbeet. Wir hatten den Pluripara-Mann im Schlepptau, der NOCH NIE in der Kulturrampe gewesen ist, geschweige denn am Großmarkt. Da wir uns ja als kulturelle und heimatliebende Bürger sehen, erfüllten wir also diesen Bildungsauftrag. Ich glaub, das ist ganz gut gelungen.

Sonntagmorgen war ich mit dem Keks alleine zu Hause, der Gatte war angeln, zu erstn gabs mal n kaltes Friko im Bett, dann hab ich richtiges Frühstück im Bett gemacht, der Keks und ich stritten über die Notwendigkeit des Händewaschens nach nem Toilettenbesuch und dann war auch schon Zeit, zum Stall zu fahren. Der Keks ist wieder „gallepiert“. Und zwar richtig gut. Wir kamem fast 3 Stunden später mit wehenden Fahnen zu Hause an, ich zog mich kurz um, der Gatte und ich übergaben den Keks an die Oma und dann fuhren wir nach Wattenscheid in den Profi-Grill von Raimund Ostendorp. Die Erwartungen waren hoch, denn immerhin steht hier ein Sternekoch hinterm Tresen. Die Bude ist witzig, man erwartet, dass einen so ein Typ wie Schimanski (ach, Götz <3) von der Seite anranzt. Der Laden ist ne geile Zeitreise in die 70er/80er. Der Gatte hatte Pommes Currywuass, ich hatte ein Holsteiner Schnitzel. Was definitv die bessere Wahl war. Die Currysauce war zu scharf – es war leicht scharf vereinbart – und die Pommes waren ok. Einfach nur ok. Mein Schnitzel war für ne Pommesbude richtig gut, weil in der Pfanne gebraten und ich wurde vorab gefragt, ob die Spiegeleier gewendet werden sollen oder nicht. NICHT! Damit hat der Chef mich schon ein bisschen begeistert. Fazit. Total okeye Bude. Wirklich. Aber die besten Pommes EVER macht der Prinz-Grill in Krefeld. Der Typ ist auch Koch und macht ebenfalls großartige Schnitzel. <3

Nach der leichten Überfüllung des Magens machten wir uns den Weg ins Café Eden zur Lesung von Markus Bock. Ich freute mich schon so lange darauf, ihn endlich persönlich kennenzulernen. Nicht nur, weil er für meine Gastartikelreihe einen Beitrag geschrieben hatte, sondern weil ich sein Engagement überaus bewundere und sehr sehr wichtig finde. Seinen Blog liebe ich auch und seine Ehrlichkeit ist beeindruckend. Schön war das, ihn mal live kennenzulernen. Das ist ein großartiger Typ, der mit ein paar Nachdenke-Hausaufgaben mitgegeben hat… Markus, wo ist unser Selfie???
Sehr erfreut hat mich, die Murmelmama, die mir den Abend rettete, weil sie Kopfschmerztabletten dabei hatte, die Placeformemories zu sehen und es hat mich gefreut, dass sich eine Followerin geoutet hat. Und im Nachgang noch eine Twitterin, die ich gerne gesprochen hätte, wenn wir das mal früher geschnallt hätten. *wink*
(Fahren Sie bitte nie nach Bochum. Es gibt dort keine Parkplätze).

Mit vollem Kopf, Herz und immer noch Bauch sind wir wieder heim und ich bin zügig ins Bett.

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