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Das Wochenende startete am Freitag damit, dass der Gatte den Keks aus der Kita holte, ich ein bisschen länger arbeitete, dafür dann aber das Abendessen vorbereitete, zu dem die Familie dann auch pünktlich eintraf, nach Autowaschen und nem Baumarkt-Abstecher.

Samstag morgen mussten wir früh aufstehen. Ein schwerer Tag stand uns bevor: Die Trauerfeier zur Verabschiedung eines Bekannten, den der Tod im Alter von 57 Jahren aus der Mitte seines Lebens gerissen hatte. Ich werde über unseren Umgang mit der Trauer und dem Keks noch gesondert schreiben.
Wenn man das so sagen darf, es war eine schöne Trauerfeier. Sehr persönlich, sehr emotional, sehr sehr aufwühlend. Am Keks ging sie auch nicht spurlos vorbei, weshalb sie im Auto sagte, sie wolle zum Pony, sich trösten lassen. Das fand ich unglaublich kompetent von ihr und nachdem sie mit dem Pony geschmust hatte, war auch wirklich alles wieder ok. Sie ist seitdem anhänglich und kuschelbedürftig, ich vermute Verlustängste dahinter, aber es in einem Rahmen, der total ok ist. Mir ist wichtig, dass der Tod in unserer Familie kein Tabuthema ist.

Eigentlich war der Tag für mich um 11 Uhr gelaufen, weil ich emotional komplett durch war. Wir haben dann zur Entspannung (haha) neue Schuhe und eine neue Jacke für den Keks gekauft, sind zu einem Kindergeburtstag, waren Abends essen in einem leckeren, neuen Asia-Imbiss (für die Krefelder Leser: Der Koch vom ehemaligen Asia-Markt am Großmarkt) und dann zum Mundart-Puppentheater „Pappköpp„.  Dieses Mal hat uns das Programm nicht so von den Socken geholt, immerhin hat die zweite Programmhälfte es etwas rausgerissen. Der Gatte und ich waren allerdings beide derartig erschöpft, dass uns abwechselnd die Augen zufielen und wir dann gegen 23 Uhr im Bett waren. Eigentlich waren wir noch zum Geburtstagreinfeiern eingeladen, aber selbst wenn wir in den Raucherladen gewollt hätten (nein), wir waren viel zu erschöpft.

Gott sei Dank durften wir am Sonntag bis kurz vor 8 Uhr schlafen. Dann haben wir im Bett gekuschelt, der Keks und der Kater haben besonders innig geschmust und dann haben wir gefrühstückt, ich habe Hemden gewaschen, der Keks sorgte für Weichität im Kinderzimmer und tobte und am frühen Nachmittag sind der Gatte und der Keks los, erst Eis essen, dann zum Pony und ich hab gebügelt und die Tatsache, in der Wohnung alleine zu sein sehr genossen. Hatte dann noch Zeit für ein bisschen Netflix mit Kaffee und das hat mir auch sehr gut getan. Nach dem Abendessen bin ich früh ins Bett, ich hatte Kopfschmerzen und das Wochenende hallte noch in mir nach. Das tut es immer noch.

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