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Trigger zu haben ist ätzend, furchtbar nervig und es ist richtig schlimm, wenn man auch noch körperliche Symptome zeigt. Trigger können aber auch eine echte Hilfe sein, ein gutes Warnsystem des Körpers und ein Hinweis darauf, mit welchem Thema man noch zu tun hat.

Für mich sind sie eine Chance: Um nochmal hinzusehen, die offenen Fragen zu finden und zu bearbeiten, jedes Mal ein Stückchen mehr von Haufen abzutragen. Dafür muss man die Kraft haben und die Zeit. Aber ich bin mir sicher, dass die meisten Trigger sich den passenden Moment suchen. Zumindest empfinde ich es rein subjektiv so.

Das Leben ist kompliziert, unsere Biographien sind es meist und oftmals ist es echt harte Arbeit, Stück für Stück des eigenen Lebensrätsel zu lösen. Ich persönliche tue das, weil ich Verantwortung habe. Verantwortung für mich und für meine Tochter.

Ich bin zutiefst dankbar dafür, dass ich das als Chance sehen kann. Viel zu lange war ich solchen Situationen hilflos ausgeliefert. Jetzt kann ich sie steuern und umleiten. Dieser Prozess hat mindestens 10 Jahre gedauert, aber der Weg und die Mühe haben sich gelohnt. Ich bin noch lange nicht fertig, aber ich habe meine Situation in der Hand.

Das macht mich glücklich, selbst wenn ich zeitlich alten Schmerz spüre.